Ludwig Hammelburger wurde am 06.07.1892 in Haßfurt geboren und lebte in Haßfurt, Burgpreppach, Würzburg, Fürth, London, Manchester.
Seine Eltern waren Hammelburger Moritz (1863–21.09.1927) und Hammelburger Hanna geb. Schloß (1863–1900).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hammelburger Friederike geb. Weil.
Seine Kinder waren Hammelburger Michael (04.12.1932) und Haffner Hanna geb. Hammelburger (05.07.1929).
Er starb am 1978 in Manchester.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Dr. phil. In der unterfränkischen Kreisstadt Hassfurt, Landkreis Haßberge, als Sohn der Lehrerfamilie Moritz Hammelburger aufgewachsen. Er besuchte die Volks- und Lateinschule in Haßfurt, danach die Isr. Präparandenschule Burgpreppach und bis zum Lehrerexamen 1911 die ILBA (Israelitische Lehrerbildungsanstalt) in Würzburg. Er unterrichte von 1912 bis 1922 an der Israelitischen Realschule in Fürth. Von 1922 bis zu seinem rassistischen Auschluss 1934 (Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums) war er als Religionslehrer an mittleren und höheren Schulen in Würzburg tätig. Parallel dazu machte er ein Studium der Staatswissenschaften und Philosopie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg in Würzburg und an der Universität Erlangen; 1924 Promotion. Nach seiner Entlassung aus dem Staatsdienst 1934 unterrichtete er an der Jüd. Volksschule Würzburg und engagierte sich in der Jugendarbeit der Jüd. Gemeinde. Mitglied in der "Frankenloge" Bne Brissund im Kulturbund Deutscher Juden. Im Novemberpogrom 1938 wie die meisten jüd. Männer verhaftet; Ende Dezember 1938 aus dem KZ Buchenwald entlassen. Im Dezember 1939 Emigration mit der Familie nach London, zunächst mit dem Ziel New York. Er führte mit seiner Ehefrau eine Pension für Immigranten in London; später war er lange Zeit als Angestellter für eine Jüd. Gemeinde in der englischen Großstadt Manchester tätig. [1016][1023; Artikel Haßfurt; Fürth, Jüd. Schulen] Quellen: -Ludwig Hammelburger, Musik in der Bibel, 1925 (katalog.bibliothek.uni-wuerzburg.de).