Moritz Hammelburger (1863 - 1927)

Moritz Hammelburger wurde am 1863 in Niederwerrn geboren und lebte in Würzburg, Haßfurt, Niederwerrn.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hammelburger Hanna geb. Schloß.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Hammelburger Sara (Sabina) geb. Rosenthaler, Rosenthal / Rosenthaler ?.

Seine Kinder waren Hammelburger Ludwig (06.07.1892–1978), Hammelburger Fanny (07.03.1907–1943), Hammelburger Rosa (1869–1893), Hammelburger Bella (22.10.1896–1975) und Hammelburger Friedrich (26.05.1895).

Er starb am 21.09.1927 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Moritz Hammelburger stammte wahrscheinlich aus der unterfränkischen Gemeinde Niederwerrn, Landkreis Schweinfurt, und machte 1882 sein Lehrerexamen an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Es folgten rasch wechselnde Unterrichtseinsätze in den ostunterfränkischen Orten Zeil, Ebelsbach und Obereuerheim. Ab 1886 bis zu seiner schweren Erkrankung 1926 war er in der Kreisstadt Haßfurt eingesetzt, zuletzt mit dem Amtstitel Hauptlehrer. Als Religionslehrer, Schochet und Vorbeter prägte er das religiöse Leben der Kultusgemeinde Haßfurt wesentlich mit. Gleichzeitig erteilte er an Mittelschulen der Stadt Religions- und Schreibunterricht und leitete Kurse zur kaufmännischen Berufsausbildung. Er war Mitglied im Israelitischen Bayerischen Lehrerverein und im Gesangverein Haßfurt. Moritz Hammelburger wurde im zuständigen Jüd. Friedhof in Kleinsteinach beerdigt. [1016][1023; Artikel Haßfurt, Kleinsteinach].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.