Simon Hammelburger (1859 - 1942)

Simon Hammelburger wurde am 12.08.1859 in Niederwerrn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Niederwerrn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hammelburger Sofie geb. Stern, die Ehe wurde am 06.02.1894 in Niederwerrn geschlossen.

Sein Kind war Hammelburger Max (22.06.1898).

Er starb am 22.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Simon Hammelburger kam am 12. August 1859 in Niederwerrn zur Welt. Wie sein Vater Manasses Hammelburger, der mit Fanny Gutmann aus Kleinsteinach liiert war, erlernte Simon das Metzgerhandwerk und wurde letztlich Metzgermeister. 1886 heiratete er Babette Stern, eine Cousine ersten Grades. Doch schon im Januar 1888 verstarb die Frau und bald darauf der einjährige Sohn David. 1894 heiratete er dann Sara Stern aus Heßdorf. Die Eheleute bekamen vier Kinder: Siegbert (1895) Marie (1897) und Max (1898) starben alle drei in Auschwitz, das vierte Kind als Säugling. Simon Hammelburger war im Niederwerrner Gemeinderat und in der Kultusgemeinde engagiert. 1934 verstarb seine zweite Frau in Würzburg und Simon lebte für ca. ein halbes Jahr in Magdeburg bei Tochter Marie. Er kehrte 1935 nach Niederwerrn zurück und wurde von der verwitweten Recha Krakauer versorgt. Eine geplante Emigration nach London scheiterte. Am 5. März 1940 zog Simon Hammelburger in ein Altenheim in Würzburg. Am 23. September 1942 erfolgte die Deportation und am 22. November verstarb er in Theresienstadt.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.