Hedwig Hanauer (1863 - 1943)

Hedwig Hanauer wurde am 11.06.1863 in Gochsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gochsheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hanauer Nathan (23.08.1815–um 1870) und Hanauer Therese geb. Eppstein (um 1829–28.05.1905).

Sie starb am 06.06.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Stickerin (Sticken). Als Tochter der Arztfamilie Nathan und Therese Hanauer in der unterfränkischen Gemeinde Gochsheim, Landkreis Schweinfurt, und in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie lebte bei der verwitweten Mutter, nach deren Tod 1905 bei Verwandten in Würzburg. Nach der Berufsaufgabe, wohl in den 1920er Jahren, wurde sie als "Sozialrentnerin" von der öffentlichen Fürsorge unterstützt, zuletzt wegen "Geistesschwäche" entmündigt (Entmündigung). Am 23. September 1942 wurde die fast 80jährige vom Heim Konradstraße 3 ins Theresienstadt deportiert. [1016][1002][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.