Hella (Helene) Hanauer geb. Leiter (1898 - 1942)

Hella (Helene) Hanauer geb. Leiter wurde am 01.02.1898 in München geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren München, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Leiter Lazarus und Leiter Olga geb. Wassermann.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hanauer Alfred, die Ehe wurde am 10.03.1928 in München geschlossen.

Ihr Kind war Hanauer Hans Arno (17.02.1929).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hella (Helene) Hanauer wurde 1898 geboren und wuchs als Tochter der Fabrikantenfamilie Lazarus und Olga Leiter, geb. Wassermann, in der bayerischen Landeshauptstadt München auf. Die gebildete Frau lebte nach ihrer Heirat im Jahr 1928 mit dem wohlhabenden Geschäftsmann Alfred Hanauer in großbürgerlichen Verhältnissen in Würzburg. 1929 brachte sie ihren einzigen Sohn Hans Arno auf die Welt. Das Paar konnte Hans Arno im Juli 1939 mit einem Kindertransport nach England in Sicherheit bringen, scheiterte aber an den eigenen Emigrationsbemühungen. Nach dem Novemberpogrom 1938 und der "Arisierung" des Familiengeschäfts im Februar 1939 verschlechterte sich auch die materielle Situation der Familie zusehends. Im Sommer 1939 musste die große Wohnung am Würzburger Ringpark aufgegeben werden. Rasch wechselnde, immer beengtere Unterkünfte folgten, zuletzt im sogenannten "Judenhaus" in der Faulenbergstraße. Am 27. November 1941 wurde Hella Hanauer mit ihrem Ehemann nach Riga-Jungfernhof deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.