Charlotte Hecht geb. Steinberger wurde am 19.02.1876 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Steinberger Klara geb. Ehrenberger (21.10.1853–19.03.1936) und Steinberger Moritz geb. Moses Löw (07.06.1850–09.04.1916).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hecht Karl, die Ehe wurde am 1897 in Würzburg geschlossen.
Sie starb am 10.09.1942 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Charlotte Hecht wuchs als ältestes Kind in der kinderreichen Familie von Moritz und Klara Steinberger in Würzburg auf. Ab 1897 war sie hier mit dem Weinhändler Karl Hecht, einem Berufskollegen ihres Vaters, verheiratet. Charlotte arbeitete in dessen Weingroßhandlung im Wohnhaus wuerzwurgSchillerstraße 2 mit, zuletzt als Prokuristin. Nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden ihres Mannes 1931 führte sie anscheinend das Familiengeschäft weiter. NS-Zeit: Das kinderlose Ehepaar wurde wohl 1941 aus seinem Haus vertrieben. Für Charlotte Hecht findet sich als letztes Quartier das "Judenhaus" Friedenstraße 26. Sie verstarb am 10.September 1942, [1143] dem Tag der ersten großen Altersdeportation nach Theresienstadt, was auf einen Verfolgungszusammenhang schließen lässt. [1003] Ihr Mann Karl Hecht wurde zwei Wochen später aus seiner letzten Unterkunft im Heim Konradstraße 3 nach Theresienstadt deportiert. [1016].