Karl Hecht wurde am 09.11.1872 in Sulzdorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sulzdorf an der Lederhecke, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hecht Amalie geb. Brandis (12.03.1843–06.05.1921) und Hecht Michael (26.02.1835).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hecht Charlotte geb. Steinberger, die Ehe wurde am 1897 in Würzburg geschlossen.
Er starb am 12.11.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karl (Carl) Hecht wuchs in der kinderreichen Familie des Landwirts Michael Hecht und seiner Frau link(Amalie (Brandis)#24102) in Sulzdorf an der Lederhecke, Kreis Rhön-Grabfeld, auf. Er besuchte die Volks- und Fortbildungsschule (Berufsschule) und machte eine Lehre als Weinkaufmann. 1894 zog er nach Würzburg und gründete hier eine Weingroßhandlung ("Karl Hecht", Verkauf von Süßweinen und Spirituosen en gros). Ab 1897 war er mit Charlotte (Steinberger), Tochter eines Würzburger Weinhändlers, verheiratet. Das Wohn- und Geschäftshaus des kinderlosen Ehepaars befand sich in der Schillerstraße 2. Karl Hecht zog sich 1931 aus Gesundheitsgründen aus der Firma zurück, die dann wohl von seiner Frau fortgeführt wurde. NS-Zeit: Karl Hecht wurde mit zahlreichen Würzburger Juden im Novemberogrom 1938 festgenommen; "Schutzhaft" im Gefängnis Würzburg, dann bis zum 20.November im KZ Dachau. Das Ehepaar musste wohl 1941 sein Haus in der Schillerstraße räumen und in ein "Judenhaus" ziehen. Karl musste am 10.September 1942 den wahrscheinlich verfolgungsbedingten Tod seiner Frau Charlotte erleiden. Er selbst wurde am 23.September 1942 von seinem letzten Quartier im Heim Konradstraße 3 nach Theresienstadt deportiert [1061] und kam dort im November 1943 ums Leben. [1027].