Berta, Berta; Bertha Heimann geb. Schur wurde am 24.09.1886 in Kitzingen geboren und lebte in Kitzingen, Plauen, Würzburg, Werneck, Eglfing (Haar), Tötungsanstalt Hartheim.
Ihre Eltern waren Schur Maier, Maier; Meier (1850–1920) und Schur Zartella, Zerline Zortel, Zerline geb. Sonn (1854–1925).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Heimann Emanuel.
Ihre Kinder waren Heimann Ludwig (14.04.1917), Heimann Ella Emma (19.04.1913) und Heimann Julius Alfred (April 1915).
Sie starb am 25.01.1941 in Hartheim.
Weitere Angaben aus den Quellen: In der kinderreichen Familie eines Synagogendieners und Schächters in der unterfränkischen Stadt Kitzingen aufgewachsen, heiratete sie einen "Prediger" und (Religions-)Lehrer und lebte mit ihrer Familie längere Zeit in der sächsischen Stadt Plauen. Mehrere ihrer Geschwister starben im Erster Weltkrieg oder wurden Opfer des Holocaust. Als Witwe zog Berta Heimann um 1934 nach Würzburg. Sie war Mitglied im Jüd. Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Nach einem wohl verfolgungsbedingten Nervenleiden kam sie 1939/40 in die unterfränkische Heil- und Pflegeanstalt Werneck. Sie wurde im Rahmen der Euthanasiemorde in der NS-Zeit im September 1942 in die einschlägigen Anstalten Eglfing und Hartheim verschleppt und ermordet. In der Anstalt Werneck sollte Platz geschaffen werden für "Volksdeutsche". [1016] Anmerkung: Die frühere Annahme einer Deportation mit dem Ziel Chelm(Cholm) [1002] ist als überholt zu betrachten.-rs Quelle: -Elmar Schwinger, Von Kitzingen nach Izbica, Aufstieg und Katastrophe der mainfränkischen Israelitischen Kultusgemeinde Kitzingen, 2009, 103.