Emanuel Heimann (1870 - 1931)

Emanuel Heimann wurde am um 1870 geboren und lebte in Plauen, Hof.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Heimann Berta, Berta; Bertha geb. Schur.

Seine Kinder waren Heimann Ella Emma (19.04.1913) und Heimann Julius Alfred (April 1915).

Er starb am Nov. 1931 in Plauen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Prediger, Religionslehrer. Er wurde anscheinend an der Isaelitischen Lehrerbildungsanstalt in Würzburg ausgebildet und wurde dann wohl um 1900 zu einem der ersten Religionslehrer der jungen Israelitische Kultusgemeinde in der oberfränkischen Stadt Hof berufen. Später wechselte er in die nahe sächsische Stadt Plauen. Er genoss in seinem Beruf hohes Ansehen und wurde zum Vorsitzenden des Vereins jüdischer Lehrer in Sachsen gewählt. Als Religionsgelehrter verteidigte er 1927 vor Gericht den Schulchan Aruch, die Zusammenfassung religiöser Vorschriften des Judentums, gegen antisemitische Auslegungen. Ehemann von Berta Heimann aus Kitzingen, die nach seinem Tod in Würzburg lebte. [1016][1023; Artikel Hof] Quelle: -https://archive.org/stream/DasBuchVomSchulchanAruch/BischoffErich-DasBuchVomSchulchanAruch1942159S._djvu.txt (Fußnote 192 des antisemitischen Werks: "Zum Erweise, daß der Talmud keineswegs durchweg so "heilig" sei, wie er jüdischerseits oft genannt und Unkundigen (sogar den Gerichten, z.B. 1927 dem Schöffengericht Plauen von dem dortigen jüdischen Prediger Emanuel Heimann) geschildert ward...").

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.