Inge Heinemann wurde am 17.02.1926 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Heinemann Arnold (11.12.1876–1941/1942) und Heinemann Frieda geb. Wolff (11.09.1893–1941/1942).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Inge Heinemann wurde 1926 geboren. Sie war die jüngste Tochter von Arnold und Frieda Heinemann, geborene Wolff. Sie wuchs mit ihrer Halbschwester Karolina Berta, die aus der ersten Ehe ihres Vaters mit der wohl im Kindbett verstorbenen Bertha, geborene Stern, stammte und ihrem ein Jahr älteren Bruder Kurt in Würzburg auf. Sie besuchte dort, wie auch ihr Bruder, die Jüdische Volks- und Berufsschule und nahm an einem Hauswirtschaftskurs der Israelitische Kultusgemeinde teil. Danach arbeitete sie als Praktikantin (Praktikum) im Jüdischen Altersheim in Würzburg. Am 27. November 1941 wurde sie mit ihren Eltern und den Geschwistern Berta und Kurt von einem sogenannten Würzburger "Judenhaus" in der Bibrastraße 17 mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert, wo sie vermutlich kurze Zeit später zusammen mit ihrer Familie ermordet wurde.