Frieda Heinemann geb. Wolff (1893 - 1942)

Frieda Heinemann geb. Wolff wurde am 11.09.1893 in Darmstadt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Darmstadt, Poppenlauer, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Wolff Johanna geb. Nahm (17.03.1859–25.09.1935) und Wolff Leopold (27.06.1849–11.07.1928).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Heinemann Arnold, die Ehe wurde am 1924 in Darmstadt geschlossen.

Ihre Kinder waren Heinemann Inge (17.02.1926–1941/1942) und Heinemann Kurt Sußmann (Süßmann) (27.01.1925–1944/1945).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Heinemann wurde 1893 geboren und wuchs als Tochter von Leopold und Johanna Wolff, geb. Nahm, in der hessischen Stadt Darmstadt auf. Ihr Vater war als Kaufmann tätig. Sie hatte noch zwei Schwestern: Meta und Selma. Von 1916 bis 1920 war Frieda in Darmstadt als Hilfsschwester (Krankenschwester) in einem Lazarett tätig. 1924 heiratete sie dort den verwitweten Arnold Heinemann aus der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer, Landkreis Bad Kissingen. Er brachte die 1922 geborene Tochter Karoline Berta mit in die Ehe. Die Familie zog bald danach nach Würzburg. Neben der Tochter aus der ersten Ehe ihres Mannes, gehörten zu der Familie die Kinder Kurt und Inge. 1929 zog Friedas Mutter Johanna nach dem Tod ihres Ehemannes zu ihrer Tochter in die Augustinerstraße 4. Später musste die Familie in die Bibrastraße 17 ziehen. Von dort wurde sie am 27. November 1941 mit dem Ziel Ghetto Riga deportiert. Niemand überlebte.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.