Kurt Sußmann (Süßmann) Heinemann (1925 - 1945)

Kurt Sußmann (Süßmann) Heinemann wurde am 27.01.1925 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Riga-Jungfernhof, KZ Stutthof. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Heinemann Arnold (11.12.1876–1941/1942) und Heinemann Frieda geb. Wolff (11.09.1893–1941/1942).

Er starb am 1944/1945 in Stutthof.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kurt Sußmann wurde 1925 geboren und wuchs als mittleres von drei Kindern der Familie Arnold und Frieda Heinemann, geborene Wolff, in der Stadt Würzburg auf. Zusammen mit seiner Halbschwester Berta, die aus der ersten Ehe seines Vaters mit der wohl im Kindbett verstorbenen Bertha, geborene Stern, stammte und seiner ein Jahr jüngeren Schwester Inge, verbrachte er seine Kindheit in Würzburg. Er besuchte hier die Jüdische Volks- und Berufsschule und wohnte bei seinen Eltern in der Augustinerstraße 4. Später musste er Zwangsarbeit in der Stadt leisten. Er wurde mit seiner Familie am 27. November 1941 vom Würzburger "Judenhaus" Bibrastraße 17 mit dem Ziel Riga-Jungfernhof deportiert. Dort kamen wohl auch seine Eltern und seine beiden Schwestern ums Leben. Kurt kam fast drei Jahre später, am 09.08.1944, in das Stutthof bei Danzig und wurde wohl dort oder bei den brutalen Evakuierungen des Lagers Anfang 1945 ermordet.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.