Nathan Heinemann (1901 - 1945)

Nathan Heinemann wurde am 25.11.1901 in Poppenlauer geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Poppenlauer, Würzburg, Haßfurt, Riga-Jungfernhof, KZ Dachau, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Heinemann Heinrich und Heinemann Karoline geb. Kremer (02.01.1870–23.07.1952).

Er starb am 18.01.1945 in KZ Dachau.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann und Viehhändler Nathan Heinemann wurde 1901 geboren. Er war der Sohn des Viehändlers Heinrich Heinemannund seiner Frau Karoline, geborene Kremer, und wuchs in der unterfränkischen Gemeinde Poppenlauer im Landkreis Bad Kissingen auf. Er hatte zwei Geschwister: Albert und Betti. Nathan besuchte die Werktagsschule in Poppenlauer und später die Volksfortbildungsschule in Königshofen im Grabfeld. Er wurde Kaufmann und war wahrscheinlich im väterlichen Geschäft als Viehhändler tätig. Zwischen 1929 und 1932 war Nathan Heinemann Verkäufer in der Firma "J. Adler" in Haßfurt. Ende 1938 siedelte er nach Würzburg über. Ab Februar 1939 war Nathan als Krankenwärter im jüdischen Alters- und Siechenheim in der Dürerstraße 20 tätig. Am 27. November 1941 wurde er nach Riga-jungernhof und von dort weiter ins Ghetto Kowno deportiert. Am 01. August 1944 folgte sein letzter Transport in das KZ Dachau, wo er am 18. Januar 1945 den Strapazen von Haft und Zwangsarbeit erlag.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.