Käte Heippert (1920 - 1943)

Käte Heippert wurde am 07.08.1920 in Wiesenbronn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Wiesenbronn, Würzburg, KZ Auschwitz, Neu-Isenburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Heippert Emma geb. Klugmann (13.11.1887–1942) und Heippert Sally, Sally Salomon (16.07.1884–13.12.1938).

Ihr Kind war Heippert Sally (09.01.1942–1943).

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Käte Heippert wuchs in der Familie Sally und Emma Heippert in der unterfränkischen Gemeinde Wiesenbronn, Landkreis Kitzingen, auf. Ihr Vater, letzter Vorsitzender der Israelitische Kultusgemeinde Wiesenbronn, wurde nach dem Novemberpogrom 1938 im KZ Dachau ermordet. Käte, die nach der Aussage ihrer in die USA emigrierten Schwester Ruth G. Siegel während ihrer Schulzeit in Wiesenbronn Schikanen der Mitschüler ausgesetzt war, zog um die Jahreswende 1938/39 in die nahe Stadt Würzburg und arbeitete hier im Jüd. Kranken- und Altenheim, unterbrochen von einem Aufenthalt in Frankfurt, wo sie im Heim des Jüdischen Frauenbundes in Neu-Isenburg im Januar 1942 ihr Kind Sally zur Welt brachte. Mit ihm gehörte sie zur letzten, 64 jüdischen Personen umfassenden Gruppe, die nach den großen Deportationen des Jahres 1942 noch in Würzburg lebte. Am 17. Juni 1943 wurde Käte mit ihrem einjährigen Sohn, der nach seinem ermordeten Großvater Sally benannt war, aus dem Würzburger "Judenhaus" in der Faulenbergstraße (dem Gebäude im Jüd. Friedhof), ins Auschwitz deportiert; beide wurden wohl sofort ermordet. Auch ihre Mutter Emma Heippert war am 23. März 1942 über Kitzingen mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert worden. [1016][1003][1005][1023; Artikel Wiesenbronn].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.