Betti Hellmann geb. Uhlmann (1865 - 1942)

Betti Hellmann geb. Uhlmann wurde am 22.09.1865 in Fürth geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fürth, Würzburg, Luxemburg, Lager Fünfbrunnen. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Uhlmann Erna (Emma) geb. Rosenfeld (13.05.1839–01.02.1904) und Uhlmann Sigmund (16.04.1831–12.01.1907).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hellmann Max, die Ehe wurde am 1887 in Fürth/Mfr. geschlossen.

Ihre Kinder waren Hellmann Otto (10.08.1888–21.10.1937), Hellmann Ernst geb. Sigmund (20.01.1899–08.05.1963) und Hellmann Richard (22.06.1890–1944/45).

Sie starb am ?14.01.1942 in Fünfbrunnen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Betti (Betty) Hellmann wuchs mit sieben Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Sigmund und link(Erna (Emma) Uhlmann#32007) in Fürth auf. Sie war ab 1887 mit dem Weinhändler Max Hellmann in Würzburg verheiratet; zwischen 1888 und 1899 wurden hier ihre Kinder Otto, Richard und Ernst Hellmann geboren. Die ab 1905 verwitwete Frau ging 1916 nach Fürth zurück. Sie lebte dort später mit ihrem Sohn Ernst, der ein Geschäft für Reklameartikel führte (1931). NS-Zeit: Betti Hellmann konnte anscheinend wie ihr Sohn Richard nach Luxemburg emigrieren. Sie kam nach privaten Angaben im Januar 1942 im Sammel-Lager Fünfbrunnen (Cinqfontaines) ums Leben. [1066] Richard Hellmann wurde von dort im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert und wurde wohl 1944/45 in Auschwitz ermordet. Bettis Söhne Otto und Ernst waren früh nach Argentinien ausgewandert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.