Richard Hellmann wurde am 22.06.1890 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Schweiz, Freiburg im Breisgau, Luxemburg, Lager Fünfbrunnen, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, unbekannt (Holocaust). Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hellmann Betti geb. Uhlmann (22.09.1865–?14.01.1942) und Hellmann Max (08.07.1853–24.11.1905).
Er starb am 1944/45 in unbekannt (Holocaust).
Weitere Angaben aus den Quellen: Richard Hellmann wuchs mit seinen Brüdern Otto und Ernst in der Weinhändlerfamilie Max und link(Betti Hellmann (Uhlmann)#24332) in der Stadt Würzburg auf. Er machte nach der Schulzeit wohl eine kaufmännische Berufsausbildung (im Buchhandel?), die er anscheinend um 1906 in der Schweiz beendete. Später lebte er in der nahen deutschen Stadt Freiburg. Im I.Welkrieg wurde er als Kriegsfreiwilliger an der Ostfront schwer verwundet. Er führte später eine renommierte Buchhandlung mit Antiquariat in Freiburg. Ehemann von Theresia Theodora Sauter und Vater von zwei Kindern. [1066] NS-Zeit: Richard Hellmann emigrierte im Januar 1937 (vielleicht mit seiner Mutter Betti) von Freiburg nach Luxemburg, geriet aber nach der Besetzung des Landes im Mai 1940 wieder in den Zugriff des NS-Regimes. Er wurde im einzigen luxemburgischen Durchgangslager Fünfbrunnen (Cinqfontaines) interniert (wie seine dort anscheinend umgekommene Mutter) und von da Ende Juli 1942 über Dortmund nach Theresienstadt deportiert, anscheinend ohne Angehörige. [1064] Am 29.September 1942 wurde er mit einem Transport von Theresienstadt ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027].