Julie Hellmann wurde am 13.08.1913 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Niederlande, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor, Mijnsheerenland, Arnheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Hellmann Moritz (19.07.1877–1943) und Hellmann Rachel geb. Bamberger (28.08.1880–13.03.1943).
Sie starb am 23.07.1943 in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin. Als zweites von drei Kindern der Lehrerfamilie Moritz und Rachel Hellmann in einer stark orthodox geprägten Umgebung in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie studierte an der Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg bis zu ihrem Examen 1932. Von 1933 bis 1938 lebte sie in der bayerischen Landeshauptstadt München, vielleicht als Lehrerin. Im Dezember 1938 emigrierte sie mit der Familie von Würzburg in die Niederlande. Ab Juli 1939 unterrichte sie in einem Lager der Jugend-Alijah in wikien(Mijnsheerenland) Hebräisch, Biblische Studien und Jüd. Literatur und übernahm Verwaltungsaufgaben. Nach der Schließung des Lagers im Oktober 1940 zog sie zur Familie nach Arnhem. Ihre geplante Flucht über die Pyrenäen nach Spanien oder Portugal misslang. Sie wurde über das Sammellager Westerbork am 18. Mai 1943 ins Vernichtungslager Sobibor deportiert. Von der fünfköpfigen Familie Moritz Hellmann überlebte nur ihr Bruder Norbert. [1016][1003][1005][1022][1026].