Moritz Hellmann wurde am 19.07.1877 in Marktbreit geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Marktbreit, Würzburg, Niederlande, Arnheim, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hellmann Abraham (um 1850) und Hellmann Regina geb. Saalheimer (um 1850).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hellmann Rachel geb. Bamberger, die Ehe wurde am 1911 geschlossen.
Seine Kinder waren Hellmann Julie (13.08.1913–23.07.1943), Hellman(n), Hellmann Norbert I., Norbert (15.12.1923) und Hellmann Regina (28.08.1912–23.07.1943).
Er starb am 1943 in Vernichtungslager Sobibor.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer. Als Sohn des Bäckers Abraham Hellmann und seiner Ehefrau Regina in der unterfränkischen Kleinstadt Marktbreit, Landkreis Kitzingen, aufgewachsen. Nach der Schul- und Berufsausbildung unterrichtete er ab 1897 an der Jüd. Volksschule (Isr. Unterrichts- und Erziehungsanstalt)in Würzburg. 1897/98, 1900 Militärdienst in Fürth, Würzburg, Landau. 1911, mit der Familiengründung, erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt Würzburg. 1914-1918 Kriegsteilnehmer; Unteroffizier, EK II (Eisernes Kreuz) und andere Auszeichnungen. Vorstandsmitglied des Isr. Lehrervereins für Bayern; 1933 Nachfolger von Aron Mandelbaum in der Leitung der Jüd. Volksschule. Er emigrierte im Dezember 1938 mit der Familie in die Niederlande. Von seiner letzten Wohnung in einem Jüd. Altersheim in Arnhemkam er im Dezember 1942 in das Durchgangslager Westerbork. Er wurde im März 1943, kurz nach der Deportation von Westerbork ins Vernichtungslager Sobibor ermordet. Von seiner fünfköpfigen Familie konnte sich nur der Sohn Norbert retten.[1016][1003][1005][1026].