Regina Hellmann (1912 - 1943)

Regina Hellmann wurde am 28.08.1912 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Niederlande, Arnheim, Lager Westerbork, Vernichtungslager Sobibor. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hellmann Moritz (19.07.1877–1943) und Hellmann Rachel geb. Bamberger (28.08.1880–13.03.1943).

Sie starb am 23.07.1943 in Vernichtungslager Sobibor.

Weitere Angaben aus den Quellen: Angestellte. Als ältestes von drei Kindern der Lehrerfamilie Moritz und Rachel Hellmann in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie arbeitete nach der Schul- und Berufsausbildung in der Verwaltung der Jüd.Gemeinde Würzburg (Israelitische Kultusgemeinde)und war Mitglied im Jüd.Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im Dezember 1938 emigrierte sie mit den Eltern und Geschwistern in die Niederlande und lebte später mit der Familie in Arnhem. Zuletzt wohnte sie mit ihren Eltern im dortigen Jüd.Altenheim (Tehuis voor Israëlitische Oude Lieden), wo sie vielleicht zum Verwaltungspersonal gehörte. Am 10.Dezember 1942 wurden von dort 75 ältere Leute, darunter ihre Eltern, ins Durchgangslager Westerbork deportiert. Regina Hellmann blieb vielleicht länger im Heim, wurde jedenfalls erst am 20.Juli 1943, vier Monate nach ihren Eltern und zwei Monate nach ihrer Schwester Julie, von Westerbork ins Vernichtungslager Sobibor deportiert, während ihr Bruder Norbert sich nach Dänemark retten konnte. [1016][1003][1026].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.