Eugenie Hersch geb. Obermayer (1880 - 1942)

Eugenie Hersch geb. Obermayer wurde am 20.02.1880 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Obermayer Josef (24.04.1851–24.11.1926) und Obermayer Lina (Paula), Lina geb. Feldhahn (15.07.1857–14.09.1935).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hersch Hermann, die Ehe wurde am 1904 geschlossen.

Ihre Kinder waren Hersch Walter Leo (20.03.1908–27.03.2005) und Hersch Friedrich W. (Wilhelm) (21.05.1915–15.10.1990).

Sie starb am 11.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Eugenie ("Emmy") Hersch wuchs in der Weinhändlerfamilie Josef und Lina Obermayer in Würzburg auf. Sie war hier ab 1904 auch verheiratet mit dem Weinhändler Hermann Hersch, mit dem sie die Söhne Walter und Friedrich großzog. NS-Regime: Wie ihr Ehemann war sie bald Verfolgungen ausgesetzt. 1937 wurde sie bei der Gestapo-Stelle Würzburg denunziert und erhielt eine Verwarnung. 1939/40 Vertreibung aus der langjährigen Familienwohnung in der Leistenstraße 27. Am 23.September 1942 wurde sie mit ihrem Mann von ihren letztem Quartier in einem Würzburger im Heim Dürerstraße 20 der Isr. Lranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg , ins Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.