Emanuel (Emil) Heß (1891 - 1941)

Emanuel (Emil) Heß wurde am 22.08.1891 in Edelfingen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Edelfingen, Würzburg, München, Ghetto Kowno. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Heß Rosa geb. Adler (um 1850) und Hess Salomon (um 1850).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Heß Emmy geb. Cahn, die Ehe wurde am 14.09.1925 in Moers geschlossen.

Seine Kinder waren Heß Günter Hermann (11.05.1929–25.11.1941) und Heß Hans Stefan (27.04.1927–25.11.1941).

Er starb am 25.11.1941 in Ghetto Kaunas.

Weitere Angaben aus den Quellen: Reisender, Kaufmann. In der Gemeinde Edelfingen und der Nachbarstadt Bad Mergentheim, Baden-Württemberg, aufgewachsen. Zwischen 1916 und 1923 lebte er in der nahen Stadt Würzburg. Emil Heß nahm 1915-1919 als Unteroffizier im wikide(Königlich Bayerisches 9. Infanterie-Regiment „Wrede“), dessen Friedensstandort in Würzburg war, am 1. Weltkrieg teil. 1923 zog er in die bayerische Landeshauptstadt München. Seit 1934 war er dort Inhaber der (früher in Würzburg ansässigen Firma) "Gebrüder Heß", einem Großhandel mit Mehl, Getreide und Futtermitteln bis zur erzwungenen Schließung Ende 1938. Nach dem Novemberpogrom 1938 kam er für einige Wochen in das KZ Dachau. Die geplante Emigration nach Belgien scheiterte. Er machte dann eine berufliche Umschulung in den "Jüd.Anlernwerkstätten" in München. Am 20. November 1941 wurde er mit seiner Ehefrau Emmy und den Kindern Hans Stefan und Günter Hermann ins Kowno deportiert, wo die Familie nach der Ankunft ermordet wurde. [1016][1003][1024].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.