Ida Heß geb. Kleemann wurde am 03.05.1860 in Werneck geboren und lebte in Werneck, Würzburg, Dresden.
Ihre Eltern waren Kleemann Kusel (12.04.1822–21.03.1904) und Kleemann Sophie geb. Adler (09.03.1823–27.08.1892).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Heß Hermann, die Ehe wurde am 1887 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Heß Emma (02.01.1896), Heß Otto Julius (15.06.1890), Heß Stefan (20.01.1889) und Heß Ernst Maximilian (31.12.1887).
Sie starb am 03.06.1933 in Dresden.
Weitere Angaben aus den Quellen: Die aus der unterfränkischen Marktgemeinde Werneck, Landkreis Schweinfurt, stammende Frau war die Tochter des Pferdehändlers und Bauern Kusel Kleemann und der Sophie Kleemann, geb. Adler, und hatte acht Geschwister, die nicht alle das Erwachsenenalter erreichten: Salomon (1852-1931), Hannchen (1853-1855), Mina Wiesengrund (1854-1942), Jeanette Ullmann (1857-1942), Bertha Nordschild (1858-1933), Simon (1861-1933) und Fanny (1863-1942) sowie ein totgeborenes Kind (1856). Ab 1887 war Ida in der Stadt Würzburg verheiratet. Ihre Familie mit vier Kindern zog um 1909 weg, in die sächsische Stadt Dresden. Zu den Kindern, die alle in Würzburg zur Welt kamen: Ernst Maximilian Heß (1887) wurde Opfer des Ersten Weltkrieges. Das Schicksal von Stefan Heß (1889), Otto Julius Heß (1890) und Emma Heß (1896) ist unbekannt. Ida Heß wurde wie ihr Ehemann Hermann im Neuen Isr. Friedhof (Neuer Jüdischer Friedhof Dresden) beigesetzt. Sohn Ernst Maximilian hat kein Grab, steht aber namentlich auf dem Gedenkstein der im I. Weltkrieg gefallener jüdischer Soldaten, welcher sich ebenfalls auf genanntem Friedhof befindet. Idas Schwestern Mina Wiesengrund und Jeanette Ullmann lebten in Nürnberg, wurden von dort am 10. September 1942 nach Theresienstadt deportiert. Das gleiche Schicksal ereilte die ledige Schwester Fanny Kleemann, die vorher in Schweinfurt und zuletzt in Würzburg wohnhaft war. Sie wurde am 23. September 1942 ebenfalls nach Theresienstadt deportiert. Alle Schwestern fanden noch im Herbst desselben Jahres hier den Tod. Das Sterbedatum wurde am 14. April 2021 via Mail von Gabriele Atanassow übermittelt und stammt aus dem Archiv Gedenkbuch in der Jüdischen Gemeinde zu Dresden.