Bertha Hirnheimer geb. Norden wurde am 23.08.1914 in Hamburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hamburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hirnheimer Jakob, die Ehe wurde am 1934 geschlossen.
Ihre Kinder waren Hirnheimer Rachel Miriam (05.02.1939–00.10.1944), Hirnheimer Moses Menachim (07.03.1942–00.10.1944) und Hirnheimer Wolf (12.11.1937–00.10.1944).
Sie starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Auch Berta, Berthel. Die Ehefrau von Benno Hirnheimer wuchs in der Familie des Kantors Alexander Norden und seiner Ehefrau Caroline, geb. Mindus im Stadtstaat Hamburg auf. Als 20jährige kam sie nach Würzburg und hatte mit ihrem deutlich älteren Mann die Kinder Wolf, Rachel und Moses. Sie war Mitglied im Jüd.Kulturbund Würzburg (Kulturbund Deutscher Juden). Im Oktober 1939 wurde sie Opfer einer (ergebnislosen) Anzeige durch eine NSDAP-Ortsgruppe wegen "volksschädigenden Verhaltens" (Volksschädlingsverordnung) (angeblicher Hamsterkauf). Die Familie musste, anscheinend im Frühjahr 1942, ins Würzburger "Judenhaus" an der Faulenbergstraße ziehen; in dortigen Verwaltungsgebäude des Jüd.Friedhofs wohnte sie mit sechs weiteren Familien in beengten Verhältnissen. Berta Hirnheimer wurde am 23.September 1942 mit ihrer jungen Familie, darunter der erst sechs Monate alte Moses von Würzburg ins Theresienstadt deportiert; am 12.Oktober 1944 wurden sie ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. Auch ihre Hamburger Familie, die Eltern und mehrere Geschister, wurde im Holocaust ermordet. [1016][1003][1005;Berta Hirnheimer, Alexander Norden][1025].