Jakob Hirnheimer wurde am 03.09.1897 in Greussenheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Greußenheim, Höchberg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hirnheimer Getta geb. Fuchs (30.04.1861–17.11.1942, 18.11.1942) und Hirnheimer Wolf (um 1860–1931).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hirnheimer Bertha geb. Norden, die Ehe wurde am 1934 geschlossen.
Seine Kinder waren Hirnheimer Rachel Miriam (05.02.1939–00.10.1944), Hirnheimer Moses Menachim (07.03.1942–00.10.1944) und Hirnheimer Wolf (12.11.1937–00.10.1944).
Er starb am 00.10.1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Auch Benno. Seminarlehrer; Dr. phil. In der Familie Wolf und Getta Hirnheimer in den unterfränkischen Gemeinden Greußenheim und Höchberg, Landkreis Würzburg, aufgewachsen. Nach der Volksschule in den beiden Orten machte er eine Lehrerausbildung an der Isr. Präparandenschule Höchberg und der ILBA in Würzburg (1914-1917). Der als Folge einer Kinderlähmung körperlich behinderte Mann war ab 1917 Lehrer an der Isr. Präparandenschule Höchberg. Politisch linksliberal engagiert; 1924-1928 Mitglied Deutsche Demokratischen Partei; standespolitisch engagiert im Isr. Lehrerverein für Bayern. 1927-1932 Aufbaustudium in München und Würzburg. 1931 nach der Auflösung der Schule in Höchberg von der ILBA Würzburg als hauptamtliche Lehrkraft mit dem Dienstgrad Studienrat übernommen. Nach dem Novemberpogrom 1938 einwöchige "Schutzhaft". 1939 scheiternde Emigrationsbemühungen (England, Palästina). Er wurde am 23. September 1942 mit der Ehefrau und den Kindern Wolf, Rachel und Moses sowie mit seiner verwitweten Mutter ins Theresienstadt deportiert. Am 12. Oktober 1944 wurde er von dort, wie seine Familie, wohl ins Vernichtungslager Auschwitz -wohl nicht ins Ghetto Minsk - transportiert. [1016][1003][1005][1025].