Getta Hirnheimer geb. Fuchs (1861 - 1942)

Getta Hirnheimer geb. Fuchs wurde am 30.04.1861 in Fuchsstadt (Reichenberg) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fuchsstadt, Greußenheim, Höchberg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Fuchs Alexander (um 1835) und Fuchs Sofie geb. Frank.

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hirnheimer Wolf.

Ihre Kinder waren Hirnheimer Jakob (03.09.1897–00.10.1944), Hirnheimer Isidor (20.06.1896) und Hirnheimer Paula (22.11.1905).

Sie starb am 17.11.1942, 18.11.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Getta Hirnheimer stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Gemeinde Fuchsstadt, Landkreis Würzburg, ansässigen Familie. Zwei Haushaltsvorstände namens "Fuchs" waren dort 1817 unter 32 jüd. Matrikelstellen registriert (Bayerisches Judenedikt von 1813). Gettas Eltern waren der Metzger Alexander Fuchs und seine Ehefrau Sofie. Als junge Ehefrau lebte sie dann in der Gemeinde Greußenheim, Landkreis Würzburg. Die dortige Jüd.Gemeinde wurde, wie die ihres Geburtsortes, durch Abwanderung immer kleiner. Auch die Familie zog 1907 weg in den Würzburger Vorort Höchberg. Nach dem Tod ihres Ehemannes 1931 lebte Getta Hirnheimer beim Sohn Benno in Würzburg, zuletzt im Jüd.Altersheim Konradstraße 3. Am 23. September 1942 wurde sie mit der Familie ihres Sohnes ins Theresienstadt deportiert, wo Getta nach drei Wochen ums Leben kam. [1016][1003][1005][1025].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.