Samuel Hirschheimer wurde am 29.05.1872 in Thüngen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hirschheimer Hanna geb. Blättner (um 1850) und Hirschheimer Hona.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hirschheimer Ricka geb. Kraft.
Seine Kinder waren Rothschild Rita geb. Hirschheimer, Hirschheimer Irene (18.08.1910), Hirschheimer Nathan (1903), Hirschheimer Irene (1911) und Levy, Hirschheimer Irma geb. Hirschheimer (23.01.1901–1942) sowie weitere 3 Kinder.
Er starb am 08.04.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler aus der unterfränkischen Marktgemeinde Thüngen, Kreis Main-Spessart; in der Familie Hona und Hanna Hirschheimer dort aufgewachsen. 1892 bis 1894 Militärdienst in der oberfränkischen Stadt Bamberg. Er betrieb zwischen 1914 und 1920 eine Pferdehandlung in der Stadt Würzburg (Stallung Domerpfarrgasse 4), wohnte aber weiterhin in Thüngen. Ab Ende 1940 war er mit seiner Frau Ricka im Jüd.Altenheim Dürerstraße 20 in Würzburg untergebracht. [1016]Beide wurden am 23.September 1942 ins Theresienstadt deportiert. [1003][1027][1016].