Fanny Hofmann (1895 - 1942)

Fanny Hofmann wurde am 22.11.1895 in Thüngen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thüngen, Würzburg, noName, Karlsruhe, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Hofmann Josef (01.12.1865–18.03.1943) und Hofmann Therese geb. Laubheimer (29.08.1863–23.04.1915).

Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hausangestellte. In der Familie Josef und Therese Hofmann in der unterfränkischen Gemeinde Thüngen, Landkreis Main-Spessart, aufgewachsen. Sie lebte wohl ab 1913 bei den Eltern in der Stadt Würzburg. 1924 ging sie nach Hamburg, wo ihre Schwester Ida Hesse wohnte. Später lebte sie in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg, wo eine andere Schwester, Sofie Stern und der Bruder Herbert verheiratet waren. Die taubstumme Frau arbeitete als Hausangestelle (Dienstmädchen). Sie wurde am 22.Oktober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion ins Gurs deportiert; am 17.August 1942 folgte der Transport vom Durchgangs-Drancy ins Vernichtungdslager Auschwitz. [1016][1003][1005][1030].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.