Josef Hofmann wurde am 01.12.1865 in Kleinbardorf (Sulzfeld) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinbardorf, Thüngen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Hofmann Hirsch (um 1840) und Hofmann Jette geb. Schloß (um 1840).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hofmann Therese geb. Laubheimer, die Ehe wurde am 1890 in Würzburg geschlossen.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Hofmann Amalie geb. Rau, die Ehe wurde am 1917 in Heidingsfeld geschlossen.
Seine Kinder waren Hofmann Simon (03.03.1898), Hoffman Manny geb. Hofmann Justin Manny (Männi) (06.08.1891–Mai 1972), Stern Sofie geb. Hofmann (06.11.1900–1974), Hofmann Herbert Hirsch, Herbert (15.03.1894–14.08.1937) und Hofmann Albert (19.04.1902) sowie weitere 2 Kinder.
Er starb am 18.03.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. In der Familie des Viehhändlers Hirsch Hofmann und seiner Ehefrau Jette in der unterfränkischen Gemeinde Kleinbardorf, Landkreis Rhön-Grabfeld), aufgewachsen, lebte er später in der unterfränkischen Marktgemeinde Thüngen, Landkreis Main-Spessart. 1913 zog er mit seiner Familie dann nach Würzburg, wo er, wie in Thüngen, eine Landesprodukte-Großhandlung führte. Er engagierte sich im jüd. Gemeindeleben der Stadt; um 1930 Mitglied der Kultusverwaltung (Israelitische Kultusgemeinde), Verwaltungsmitglied der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung, zuletzt war er für die Beerdigungen in der Gemeinde zuständig; . Nach dem frühen Tod seiner ersten Ehefrau Therese 1915 heiratete Josef Hofmann 1917 Amalie Rau. Das nach dem Wegzug der erwachsenen Kinder in Würzburg zurückgebliebene Paar bemühte sich vergeblich um die Emigration nach Palästina; im April 1940 war es für einen Palästina-Transport vorgesehen. Am 23. September 1942 wurden beide von ihrer letzten Unterkunft im Heim Dürerstraße 20 ("Judenhaus") ins Theresienstadt deportiert; nur Amalie Hofmann überlebte, als eine von 41 Personen unter den 681 Deportierten. [1016][1003][1005][1025].