Herbert Hirsch, Herbert Hofmann (1894 - 1937)

Herbert Hirsch, Herbert Hofmann wurde am 15.03.1894 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Würzburg, Schweinfurt, Leipzig, Karlsruhe, Frankfurt am Main.

Seine Eltern waren Hofmann Josef (01.12.1865–18.03.1943) und Hofmann Therese geb. Laubheimer (29.08.1863–23.04.1915).

Er starb am 14.08.1937 in Karlsruhe.

Weitere Angaben aus den Quellen: Metzger (Fleischer). Als drittes von anscheinend sieben Kindern von Josef und Therese Hofmann in der unterfränkischen Marktgemeinde Thüngen aufgewachsen. Nach seiner Schul- und Berufsausbildung arbeitete er als Geselle in Würzburg, Schweinfurt und Leipzig. Erster Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer; Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen. Nach seiner beruflichen Fortbildung zum Meister machte sich Herbert Hofmann in Frankfurt und, ab 1928, in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg, selbständig. 1937 früh verstorben, wurde er auf dem jüd.-orthodoxen Friedhof in der Oststadt beigesetzt. Er war verheiratet mit Thekla Salomon aus Frankfurt am Main und hatte mit ihr fünf Kinder. In seinem Haushalt lebte anscheinend auch die später von Karlsruhe deportierte Schwester Fanny. [1016][1023][1030].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.