Lina Hofmann geb. Thalheimer (1880 - 1941)

Lina Hofmann geb. Thalheimer wurde am 21.02.1880 in Veitshoechheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bad Kissingen, Veitshöchheim, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Thalheimer Eva geb. Lehmann (29.04.1856–00.10.1942) und Thalheimer Salomon (um 1850–vor 1930).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hofmann Louis, die Ehe wurde am 1911 geschlossen.

Ihre Kinder waren Hofmann Ernst (07.04.1915–08.11.2002) und Hofmann Martin (11.07.1912–um 1970).

Sie starb am 29.09.1941 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lina Hofmann wuchs in Veitshöchheim in der Familie Salomon und link(Eva Thalheimer (Lehmann)#31911) auf und war seit 1911 mit dem Bankier Louis Hofmann im Kurort Bad Kissingen verheiratet. [1161] NS-Zeit: Nachdem ihr Mann schon im April 1933 in der "Schutzhaft" ermordet worden war, zog sie zu ihrer Mutter Eva Thalheimer und ihrem Bruder Leo Thalheimer nach Würzburg. Ihre beiden Söhne Martin und Ernst Hofmann konnten 1935/36 in die USA emigrieren, ihr Bruder mit seiner Familie 1939. Die an Krebs erkrankte Lina Hofmann und ihre Mutter blieben in Würzburg zurück und wurden im Februar 1941 zwangsweise in das jüd. Altenheim Dürerstraße 20 ("Judenhaus") eingewiesen. Lina starb dort nach einigen Monaten; ihre über 85jährige Mutter wurde ein Jahr später nach Theresienstadt deportiert und ermordet. [1016] Quelle: -Bad Kissinger Stolpersteine (Marlies Walter - badkissingen.de).

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.