Eva Thalheimer geb. Lehmann wurde am 29.04.1856 in Heidingsfeld geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Heidingsfeld (Würzburg), Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Veitshöchheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Thalheimer Salomon.
Ihre Kinder waren Thalheimer Leo (20.06.1878) und Hofmann Lina geb. Thalheimer (21.02.1880–29.09.1941).
Sie starb am 00.10.1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Eva Thalheimer stammte aus der Familie Seligmann und Mathilde Lehmann (Goldschmidt) in Heidingsfeld (Würzburg), ihr Großvater war Abraham Lehmann aus Rimpar bei Würzburg. Eva Lehmann war ab etwa 1877 mit dem Viehhändler Salomon Thalheimer in Veitshöchheim verheiratet. Dort wurden ihre Kinder Leo Thalheimer und Lina Hofmann geboren. NS-Zeit: Nach dem Tod ihres Mannes lebte Eva Thalheimer ab den 1920er Jahren im Haus der Familie mit ihrem Sohn und seiner Familie in Würzburg. Nach der Ermordung ihres Mannes 1933 zog auch ihre Tochter Lina Hofmann mit ihren Söhnen dort ein. Diese konnten 1935/36, Leo Thalheimer und seine Familie 1939 nach New York emigrieren. 1940 musste Eva Lehmann das Haus unter Wert verkaufen und wenige Monate später ausziehen. Sie lebte mit ihrer krebskranken Tochter ab Februar 1941 im jüdischen Altersheim Konradstraße 3. Nach dem Tod ihrer Tochter im September 1941 blieb sie allein zurück. Eva Thalheimer wurde am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert und nach vier Wochen von dort ins Vernichtungslager Treblinka transportiert. Sie wurde wohl unmittelbr nach der Ankunft ermordet. [1003] Quelle: -jewishgen.org.