Frieda Hommel geb. Rosenbach wurde am 26.06.1875 in Meiningen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Meiningen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Willmars. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hommel Moses, die Ehe wurde am 22.05.1896 in Meiningen geschlossen.
Sie starb am 27.01.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Hommel wurde als Tochter des Kaufmanns Bernhard Rosenbach und seiner Frau Pauline (Tannenbaum) in der thüringischen Stadt Meiningen geboren. Sie heiratete 1896 in ihrer Heimatstadt Moses Hommel aus der Gemeinde Willmars, Kreis Rhön-Grabfeld, mit dem sie dann dort lebte. 1897 wurde ihre Tochter Rickchen geboren. Friedas Mann war längere Zeit Kultusvorsteher der Jüd. Gemeinde Willmars; im Januar 1933 feierte er seinen 65.Geburtstag. [1023] Friedas Tochter Rickchen Hommel (12.08.1897 - 15.04.1930 Willmars) wurde im Jüd. Bezirksfriedhof Neustädtles beerdigt, im Familiengrab mit ihrem 1937 verstorbenen Vater. NS-Zeit: Die verwitwete Frieda Hommel gehörte zu den noch in Willmars verbliebenen jüd. Bürgern, die von den brutalen Auschreitungen im Ort beim Novemberpogrom 1938 schwer getroffen wurden. Sie kam im Februar 1939 in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. [1016] Am 23.September 1942 wurde sie mit den zweiten großen Transport von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1061] Die 66jährige Frau kam dort nach vier Monaten ums Leben. Anmerkung: Abweichende Geburtsdaten (Bauerbach; 26.02., 26.07.) sind nicht zutreffend. Quellen: -Elisabeth Böhrer, Zuschriften 27.11.2018, 12.12.2018 (Standesamt Willmars).