Werner Ikenberg (1927 - 1996)

Werner Ikenberg wurde am 17.01.1927 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.

Seine Eltern waren Ikenberg Hans Hugo (20.10.1900–30.09.1975) und Ikenberg Wally (Walburga) geb. Krämer (01.02.1900–29.03.1982).

Er starb am 1996 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gymnasiallehrer. Nichtjüd. aufgewachsenes einziges Kind der Arztfamilie Hans und Wally Ikenberg in Heidingsfeld. Er wuchs unter dem Verfolgungsdruck als "Halbjude" in der Stadt auf. 1943 wurde er von seiner Schule, dem Alten Gymnasium Würzburg, verwiesen (Wirsberg-Gymnasium). Er konnte dann nur als Hilfsarbeiter tätig sein und wurde 1944 in ein Zwangsarbeitslager der Organisation Todt in Rositz in Thüringen eingewiesen. Auf dem Marsch zum KZ Flossenbürg wurde er durch US-Truppen befreit und kehrte Ende April 1945 mit dem Fahrrad nach Heidingsfeld heim. Seine Eltern lebten, aber das Haus war völlig ausgebrannt. Werner Ikenberg setzte seine Ausbildung fort und machte ab den 1950er Jahren eine Karriere im Schuldienst. Er leitete das Röntgen-Gymnasium Würzburg, das Friedrich-König-Gymnasium und das Wirsberg-Gymnasium in Würzburg, ehe er als Leitender Oberschuldirektor in die staatliche Schulaufsicht wechselte und als Ministerialbeauftragter für alle Gymnasien im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken zuständig war. Ehemann von Gisela Ikenberg und Vater von Dr. med. Barbara Ikenberg, beide verstorben in Würzburg-Heidingsfeld; sein Sohn Hans führt ein medizinisches Labor in Frankfurt am Main. [1016] Röntgen-Gymnasium.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.