Frieda Jakob geb. Schloß wurde am 28.01.1883 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Niederlande. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schloß Bernhard (31.03.1848–09.11.1934) und Schloß Ernestine geb. Hellmann (16.12.1853–08.12.1901).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Jakob Simon Siegfried, die Ehe wurde am 1907 in Heidingsfeld geschlossen.
Ihr Kind war Lenhardt (Levy), Lenhardt (urspr. Levy) Erna geb. Jakob (29.01.1909).
Sie starb am ?1943.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau. In der Viehhändler-Familie Bernhard und Ernestine Schloß in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Höhere Schulbildung im Institut der Englischen Fräulein Würzurg (Maria-Ward-Schule), später in einem Mädchenpensionat. Sie heiratete 1907, wie damals noch oft üblich, einen Berufskollegen ihres Ehemannes, der die väterliche Viehhandlung in der Gerberstraße 14 zunächst mitführte, dann übernahm. 1909 wurde ihre Tochter Erna Lenhardt geboren. Sie emigrierte 1936 mit dem Ehemann in die Niederlande und wurde nach einer privaten Mitteilung mit ihm von dort ins Vernichtungslager Sobibor deportiert. [1016] Anmerkung: -Frieda Jakob wird in den einschlägigen internationalen Gedenkbüchern nicht aufgeführt, anders als ihr Ehemann Siegfried Simon, der anscheinend allein deportiert wurde. Vielleicht ist sie zuvor im niederländischen Exil verstorben. [1002][1003][1005][1026] -rs.