Henriette Kahn geb. Schwerin (1875 - 1944)

Henriette Kahn geb. Schwerin wurde am 18.05.1875 in Tauberbischofsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Köln, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, Tauberbischofsheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schwerin Berta geb. Grünhut (26.02.1847) und Schwerin Wolf (29.07.1846–11.05.1911).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kahn Simon.

Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Henriette Kahn wuchs als ältestes von wohl sieben Kindern in der Familie des Religionslehrers Wolf Schwerin und seiner Ehefrau Berta in der Stadt Tauberbischofsheim, Baden-Württemberg, auf. Sie lebte ab etwa 1900 als Ehefrau des Schneidermeisters Simon (Sigmund) Kahn in der Großstadt Köln, Nordrhein-Westfalen; [1016] Mutter von Wilhelm Kahn (*1914 Köln). NS-Zeit: Am 11.September 1942 wurde das Ehepaar von Köln nach Theresienstadt deportiert. [1064] Simon Kahn kam dort im Januar 1943 ums Leben; Henriette Kahn wurde im Mai 1944 [1027] ins Vernichtungslager Auschwitz transportiert und ermordet. [1003][1005] Auch ihr Sohn Wilhelm und dessen Frau Ellen wurden nach Theresienstadt deportiert und ermordet. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.