Manfred Kahn (1912 - 1942)

Manfred Kahn wurde am 25.02.1912 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Dresden, KZ Sachsenhausen. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Kahn Jakob (26.11.1873–16.03.1945) und Kahn Josefine geb. Hassl (03.10.1880–1935).

Er starb am 13.08.1942 in KZ Sachsenhausen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Als jüngstes von vier Kindern der Familie Jakob und Josefine Kahn in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Wohl nach der Scheidung der Eltern konvertierte (Konvertit) er 1923 mit seinen Geschwistern und der katholisch aufgewachsenen Mutter zum Katholizismus. Nach seiner Schulzeit arbeitete er als Handlungsgehilfe; er ging als junger Mann wie seine älteren Geschwister in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Der im NS-Regime als "Halbjude" eingestufte Manfred Kahn wurde verfolgt und ermordet; er kam nach vier Jahren "Schutzhaft" im KZ Sachsenhausen im Alter von 30 Jahren ums Leben. [1016][1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.