Meier Kahn wurde am 17.04.1887 in Mittelsinn geboren und lebte in New York, Mittelsinn, Würzburg, Frankfurt am Main.
Seine Eltern waren Kahn Mendel (um 1860–12.03.1934) und Kahn Nanni geb. Forchheimer (um 1860–13.02.1931).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Baer Klara geb. Stein, die Ehe wurde am 1920 in Kitzingen/Ufr. geschlossen.
Sein Kind war Kahn Fred Justus (22.03.1927–1942).
Er starb am 12.03.1942 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Meier Kahn wuchs in Mittelsinn, Kreis Main-Spessart, auf, in der Familie des Bäckers Mendel Kahn und seiner Ehefrau link(Nanni (Forchheimer)#25211). Er zog 1919 nach Würzburg und führte hier eine Handlung für landwirtschaftliche Maschinen sowie eine Autogarage mit Tankstelle ("Bahnhofsgarage" in der Bahnhofstraße 18). Ehemann von Klara (Stein) aus Kitzingen; 1927 wurde in Würzburg der Sohn Fred Justus Kahn geboren. NS-Zeit: Meier Kahn hatte schon 1933 besonders unter Verfolgungen zu leiden: Boykottierung seines Geschäfts (Judenboykott), Schmierereien, Artikel im NS-Hetzblatt Der Stürmer, schließlich "Schutzhaft" im Juni 1933 (wegen angeblicher Steuerhinterziehung) und im August 1933 bei einer Demonstration von Nazis vor seinem Geschäft ("entlassen zur ärztlichen Behandlung"). Mitglied des Würzburger jüd. Geselligkeitsclubs "Gesellschaft Casino" (Casinogesellschaft). Er zog im März 1937 mit seiner Frau nach Frankfurt am Main, von wo beide im Oktober 1939 über Rotterdam nach New York emigrierten. Ihren vermutlich behinderten Sohn Fred mussten sie zurück lassen; er wurde 1942 von einem Jüd. Kinderheim in Beelitz Brandenburg, in ein Vernichtungslager deportiert. [1016] Meier Kahn verstarb im März 1942 it 54 Jahren im New Yorker Stadtbezirk Manhattan; im Todesregister wird er als Automechaniker bezeichnet. [1019].