Isaac, Moses, Ismar Hallemann (1896 - 1942)

Isaac, Moses, Ismar Hallemann wurde am 18.04.1896 in Drohobycz geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Drohobycz, Posen, Berlin, Leipzig, Fürth, Izbica, KZ Belzec. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Hallemann Klara, Klara (Clara) geb. Mandelbaum.

Seine Kinder waren Halmon Ralf Raphael geb. Hallemann, Hallemann Judith, Hallemann Eva Esther (16.06.1927) und Hallemann Beate Rachel (28.07.1933).

Er starb am ?1942 in Belzec.

Weitere Angaben aus den Quellen: Gymnasiallehrer, Heimleiter; Dr phil. In der damals österreichisch-galizischen Stadt Drohobycz und in der preussischen Stadt Posen aufgewachsen in der Familie Artur und Jenny Hallemann. Nach dem Gymnasium in Posen studierte er ab 1916 am Hildesheimer-Rabbinerseminar und an der Universität in Berlin; Promotion 1922. Ab 1917 unterrichtete er Religion und Mathematik an jüd. höheren Schulen in Berlin und Leipzig. 1923 heiratete er die Lehrerin Klara (Clara) Mandebaum aus Würzburg, mit der er die Kinder Ralf Raphael, Judith, Eva Esther und Beate Rachel großzog. Das Paar führte ab 1929 die "Isr. Waisenanstalt"in der mittelfränkischen Stadt Fürth und kümmerte sich bis zuletzt um die ihnen anvertrauten Heimkinder. Am 22.03.1942 wurden beide mit diesen und zwei eigenen Kindern von Fürth mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert; sie wurden vermutlich im Vernichtungslager Belzec ermordet. Isaak Hallemann und seine Ehefrau wurden posthum geehrt mit der Umbenennung der Fürther Julienstraße in "Hallemannstraße" (1982) und dem Namen "Clara und Dr.Isaak Hallemann-Schule" für die Förderschule der "Lebenshilfe Fürth" (2001). [1016][1003][1005][1023][1034] Isaak Hallemann Clara und Dr Isaak Hallemann Schule.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.