Klara, Klara (Clara) Hallemann geb. Mandelbaum wurde am 24.01.1896 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Leipzig, Fürth, Ghetto Izbica, KZ Belzec. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Mandelbaum Aron (14.04.1868–18.01.1943) und Mandelbaum Hannchen geb. Oppenheimer (25.09.1866–30.06.1944).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Hallemann Isaac, Moses, Ismar.
Ihre Kinder waren Halmon Ralf Raphael geb. Hallemann, Hallemann Judith, Hallemann Eva Esther (16.06.1927) und Hallemann Beate Rachel (28.07.1933).
Sie starb am ?1942 in Belzec.
Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrerin, Heimleiterin. In der Familie des Lehrers Aron Mandelbaum und seiner Ehefrau Hannchen in Würzburg aufgewachsen. Sie war zwischen 1915 und 1919 Aushilfslehrerin am Mädchengymnasium Sophienschule in Würzburg und vertrat einen zum Militär eingerückten Lehrer an der Jüd. Volksschule Würzburg. Nach der staatlichen Prüfung 1919 unterrichtete sie bis zu ihrer Heirat mit Dr. Isaak Hallemann 1923 an einer jüd. Schule in Leipzig. 1929 übernahm sie mit ihm die Leitung der "Isr. Waisenanstalt" in der mittelfränkischen Stadt Fürth. Sie war hier besonders für die Betreuung der Mädchen, den Wirtschaftsbetrieb und die Anleitung der Erzieherinnen und des Heimpersonals zuständig. Klara und Isaak Hallemann hatten sich vergeblich um die Emigration der Heimkinder bemüht. Mit den letzten Zöglingen der Waisenanstalt und zwei ihrer eigenen vier Kinder wurden beide am 24.März 1942 über Nürnberg mit dem Ziel Ghetto Izbica deportiert und vermutlich im Vernichtungslager Belzec ermordet. Klaras Eltern wurden ein halbes Jahr später von Würzburg ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Posthume Ehrungen in Fürth: "Hallemannstraße" (1982) und "Clara und Dr. Isaak Hallemann-Schule" (2001). [1016][1003][1005][1023][1034].