Hannchen Mandelbaum geb. Oppenheimer (1866 - 1944)

Hannchen Mandelbaum geb. Oppenheimer wurde am 25.09.1866 in Theilheim (Waigolshausen) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Theilheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Oppenheimer Abraham (03.01.1834–03.05.1905) und Oppenheimer Babette, Babette (Beile) geb. Braun (26.10.1834–18.04.1909).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Mandelbaum Aron, die Ehe wurde am 1893 in Würzburg geschlossen.

Ihre Kinder waren Mandelbaum Recka (05.03.1895–Jan. 1986), Mandelbaum Hermann (17.06.1901) und Hallemann Klara, Klara (Clara) geb. Mandelbaum (24.01.1896–?1942).

Sie starb am 30.06.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Hannchen (Hanna) Mandelbaum, stammte wie ihr Ehemann Aron, der langährige Leiter der Isr. Volksschule in Würzburg, aus einer Lehrerfamilie. Sie wurde als Kind von Abraham und Babette Oppenheimer in der unterfränkischen Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, geboren. Ab 1893 war sie in Würzburg verheiratet und zog mit ihrem Ehemann die Kinder Recka, Klara und Hermann groß. Die Familie wohnte in der Weingartenstraße 6. Das betagte Ehepaar kam bald nach der Emigration ihrer in Würzburg gebliebenen Tochter Recka im März 1940 in das Heim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung. Am 23.September 1942 wurden Hannchen und Aron Mandelbaum mit dem letzten großen Alterstransport von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1016][1003][1005][1025][1061].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.