Abraham Oppenheimer (1834 - 1905)

Abraham Oppenheimer wurde am 03.01.1834 in Arheilgen geboren und lebte in Würzburg, Darmstadt-Arheilgen, Theilheim.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Oppenheimer Babette, Babette (Beile) geb. Braun, die Ehe wurde am 1859 in Haßfurt geschlossen.

Seine Kinder waren Kolb Sarchen geb. Oppenheimer (02.07.1869), Oppenheimer Max, Max (Moses Loeb), Max (Moses Löb) geb. Moses Löb (02.07.1869–?1938, um 1938/1939), Krämer Frieda geb. Oppenheimer (13.06.1876), Mandelbaum Hannchen geb. Oppenheimer (25.09.1866–30.06.1944) und Weickersheimer Bella geb. Oppenheimer (26.03.1868) sowie weitere 3 Kinder.

Er starb am 03.05.1905 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer, Verwalter. Abraham Oppenheimer stammte aus der südhessischen Gemeinde Arheilgen. Er heiratete 1859 in der unterfränkischen Kreisstadt Haßfurt Babette geb. Braun aus Westheim bei Haßfurt, vielleicht seinem damaligen Dienstort. Spätestens ab 1862 war er in der Gemeinde Theilheim, Landkreis Schweinfurt, als jüd. Volksschullehrer tätig, wohl zugleich als Vorbeter und Schochet. Hier wuchsen auch die anscheinend acht Kinder der Familie auf. 1883 zog die Familie nach Würzburg, wo Abraham Oppenheimer an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in der Bibrastraße 6 unterrichtete und die Hausmeisterstelle übernahm, vermutlich unterstützt von seiner Frau. 1890 erhielt er das Heimatrecht der Stadt Würzburg. Vorstandsmitglied des Isr. Wanderunterstützungsvereins Würzburg (zur Unterstützung notleidender jüd. Personen auf Durchreise, meist Ostjuden). Kurz nach 1900 trat er in den Ruhestand. [1016][1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.