Rebekka Kastanienbaum (1869 - 1942)

Rebekka Kastanienbaum wurde am 24.01.1869 in Kuelsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Külsheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kastanienbaum Jette geb. Stiefel, Stiefel (verw. Scheuer) (06.10.1832–16.11.1900) und Kastanienbaum Simon (27.04.1843–15.02.1895).

Ihr Kind war Kastanienbaum Henriette (08.09.1903).

Sie starb am 05.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rebekka (Ricka, Rika) Kastanienbaum wurde 1869 in der Händlerfamilie Simon und link(Jette Kastanienbaum (Stiefel)#25316) in Külsheim geboren. Die Familie mit den Kindern Zerline, Jüdlein, Rebekka, Ida (Adelheid) und Theresia lebte ab 1881 in Würzburg. Rebekka führte nach dem Tod der Eltern von 1901 an mit ihrer Schwester Ida den Alteisen- und Altwarenhandel der Familie weiter. Ab Mai 1930 lebte sie als Pfründnerin im Landesheim der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 23.September 1942 wurde die nicht verheiratete Frau mit ihrer getrennt lebenden Schwester Ida Weil, ebenfalls Pfründnerin im Heim Dürerstraße 20, nach Theresienstadt deportiert. [1061] Rebekka Kastanienbaum kam dort nach nur zwei Wochen ums Leben. [1003][1027] Ida Weil überlebte dank eines Rettungstransportes in die Schweiz.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.