Adolf Nussbaum (1897 - 1944)

Adolf Nussbaum wurde am 20.03.1897 in Mittelsinn geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Geroda, Mittelsinn, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Nussbaum Berta (15.04.1873–22.12.1943).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Nussbaum Mina geb. Edelstein, die Ehe wurde am 26.05.1921 in Mittelsinn geschlossen.

Er starb am 00.09.1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Adolf Nussbaum wurde am 20. März 1897 als Sohn der ledigen Berta Nussbaum in Mittelsinn geboren. Über seinen Vater ist nichts bekannt. Er besuchte zunächst die Volksschule in Mittelsinn, danach in einem Waisenhaus in Diez/Lahn. Mit 13 Jahren begann Adolf Nussbaum vermutlich eine Ausbildung zum Sattler in Hadamar/Hessen, arbeitete dann als Gehilfe in Frankfurt. Von 1916-1918 nahm er in Rußland am 1. Weltkrieg teil. 1921 heiratete Adolf Nussbaum seine Frau Mina und lebte mit ihr seitdem in Geroda. Im Novemberpogrom 1938 wurde er für drei Wochen in wikide"(Schutzhaft)" genommen. Im Juni 1942 musste er mit seiner Ehefrau in die Sammelunterkunft in der Dürerstr. 20 in Würzburg umziehen. Von dort wurde er am 23. Sept. 1942 mit Frau und Mutter ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Kurz nach dem Weitertransport von Theresienstadt nach Auschwitz im September 1944 wurde er ermordet. [1016] Schreibweise auch Nußbaum.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.