Berta Nussbaum wurde am 15.04.1873 in Mittelsinn geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mittelsinn, Geroda, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihr Kind war Nussbaum Adolf (20.03.1897–00.09.1944).
Sie starb am 22.12.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Berta Nußbaum stammte aus der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn, Landkreis Main-Spessart. Sie blieb unverheiratet. Mit 23 Jahren bekam sie einen Sohn, dessen Vater nicht bekannt ist. Womit sie ihr Geld verdiente, ist ebenfalls nicht klar. Ihren Sohn konnte oder durfte sie, wie zu dieser Zeit üblich, nicht durchgehend allein erziehen. Er lebte zeitweise in einem Waisenhaus. Wohl nach dem Novemberpogrom 1938 wurde sie aus ihrem Heimatort vertrieben und lebte seitdem bei ihrem Sohn Adolf und seiner Frau Minna Nußbaum in Geroda, Landkreis Bad Kissingen. Sie kam im Oktober 1940 in das Sammelquartier und Altersheim in der Dürerstraße 20 in Würzburg. Am 23. September 1942 wurde sie mit ihrem Sohn und ihrer Schwiegertochter von dort ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie eineinviertel Jahre später den unmenschlichen Lebensbedingungen zum Opfer fiel. [1016][1003][1027][1078] Namensschreibweise auch Nußbaum.