Maier Kaufmann (1862 - 1940)

Maier Kaufmann wurde am 07.07.1862 in Unterleichtersbach (Oberleichtersbach) geboren und lebte in Unterleichtersbach, Laudenbach bei Karlstadt, Würzburg.

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kaufmann Helene geb. Worms.

Sein Kind war Kaufmann Max (12.03.1896–Aug. 1980).

Er starb am um 1940, 06.12.1940 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann(?). Er stammte aus einer alteingesessenen Familie der unterfränkischen Gemeinde Unterleichtersbach, Landkreis Bad Kissingen, deren Jüd. Gemeinde sich 1871 auflöste. Wohl ab seiner Heirat um 1890 lebte er in der nahen Gemeinde Laudenbach bei Karlstadt, Landkreis Main-Spessart. Nach den brutalen Ausschreitungen im Novemberpogrom 1938 wurde er mit seiner Familie von dort vertrieben. Er kam mit seiner Ehefrau Helene in das Jüd. Altenheim (bald auch "Judenhaus") Dürerstraße 20 in Würzburg und starb dort noch vor der Deportation seiner Frau nach Theresienstadt im September 1942. Sein ebenfalls aus Laudenbach vertriebener Sohn Max, der vielleicht ein Ladengeschäft von Maier Kaufmann weiterführte, konnte mit seiner Familie nach New York emigrieren. [1016][1023; Unterleichtersbach, Laudenbach(Karlstadt)].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.