Jenny Kirchheimer geb. Löwenthal wurde am 21.04.1884 in Muehringen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Mühringen, Niederstetten, Maastricht, Lager Westerbork, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Kirchheimer Simon.
Ihr Kind war Kirchheimer Bruno (Benno, Bernhard) (08.06.1914–08.04.1993).
Sie starb am 05.11.1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sie wuchs in der Familie Josef Löwenthal in der Gemeinde Muehringen, Baden-Württember, auf. Ab etwa 1910 war sie in der Gemeinde Niederstetten mit dem Viehhändler Simon Kirchheimer verheiratet. Ihr Sohn Bruno Kirchheimer arbeitete zwischen 1929 und 1935 als Metzger in Würzburg und konnte später nach New York emigrieren. Jenny Kirchheimer emigrierte 1938 mit ihrer Familie in die Niederlande und lebte dort längere Zeit in der Stadt Maastricht. Im November 1942 wurde sie mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter Ruth (*1918) und dem jungen,nahe verwandten Josef, 1931 in Würzburg geboren, über das Durchgangs-Westerbork ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1005][1026].