Simon Kirchheimer wurde am 23.11.1882 in Hollenbach geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hollenbach (Mulfingen), Niederstetten, Niederlande, Maastricht, Lager Westerbork, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Kirchheimer Jenny geb. Löwenthal.
Sein Kind war Kirchheimer Bruno (Benno, Bernhard) (08.06.1914–08.04.1993).
Er starb am ?1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Viehhändler. In der kleinen, schon 1901 aufgelösten Jüd. Gemeinde in Hollenbach im nördlichen Baden-Württemberg in der Familie Abraham und Rifka Kirchheimer aufgewachsen. Er lebte dann mit seiner Familiein der nahen Kleinstadt Niederstetten. Sein Sohn Bruno Kirchheimer arbeitete zwischen 1929 und 1935 als Metzger in Würzburg und konnte später nach New York emigrieren. Simon Kirchheimer emigrierte 1938 mit seiner Familie in die Niederlande und lebte dort längere Zeit in der Stadt Maastricht. Im November 1942 wurde er mit seiner Ehefrau Jenny, der Tochter Ruth (*1918) und dem jungen,nahe verwandten Josef, 1931 in Würzburg geboren, über das Durchgangs-Westerbork ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1005][1026].