Ingeborg Feodora Kirschner wurde am 20.09.1922 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Baden-Baden, Lager Gurs, Lager Drancy, KZ Auschwitz, Lager Rivesaltes, Lager Les Milles, Marseille. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Kirschner Albert (24.12.1886–?1942) und Kirschner Renate geb. Goldschmidt (23.04.1894–?1942).
Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Als ältestes von drei Kindern des Beamten Albert Kirschner und seiner Ehefrau Renate in der Stadt Würzburg aufgewachsen. Sie verließ mit ihrem Vater und Geschwistern 1930 die Kultusgemeinde (Israelitische Kultusgemeinde. Ingeborg, die dann die evangelische Konfession hatte, besuchte wohl allgemeine Schulen in der Stadt. Sie wurde mit ihrer Familie von den Verfolgungen im NS-Regime getroffen. So musste die Dienstwohnung des Vaters in der Veitshöchheimer Straße geräumt werden. Die Familie entschloss sich wohl auch deshalb zum Umzug nach Baden-Baden im Juli 1937. Ingeborg, inzwischen eine junge Frau, wurde im Oktober 1940, mit ihrer Familie im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion von Baden-Baden ins südfranzösische Gursdeportiert; im August 1942 schließlich vom Sammel-Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz. [1016][1003][1005].