Manfred Max Kirschner wurde am 10.05.1928 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Baden-Baden, Lager Gurs, Frankreich, New York, Lager Rivesaltes, Marseille.
Seine Eltern waren Kirschner Albert (24.12.1886–?1942) und Kirschner Renate geb. Goldschmidt (23.04.1894–?1942).
Weitere Angaben aus den Quellen: Das in den Städten Würzburg und ab 1937 in Baden-Baden aufgewachsene, jüngste von drei Kindern der Beamtenfamilie Albert und Renate Kirschner überlebte als einziges Familienmitglied den Holocaust. Nach der Deportation der Familie von Baden-Baden ins südfranzösische Lager Gurs im Oktober 1940 (Wagner-Bürckel-Aktion) konnte Manfred noch im Frühjahr 1942 mit Hilfe der französisch-jüd. Kinderhilfsorganisation OSE (Oeuvre de secours aux enfants) aus dem Lager Les Milles gerettet werden. Der inzwischen 14jährige, 1930 mit seinen zwei Schwestern evangelisch getaufte Junge wurde mit falscher Identität in einem Waisenhaus untergebracht; er blieb bis 1948 in Frankreich und emigrierte dann nach New York. Manfred Kirschner lebte später in der Stadt Levittown im Bundesstaat New York. [1016].