Margot Vera Kirschner (1923 - 1942)

Margot Vera Kirschner wurde am 24.09.1923 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Baden-Baden, Lager Gurs, KZ Auschwitz, Lager Rivesaltes, Lager Drancy, Marseille, Lager Les Milles. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Kirschner Albert (24.12.1886–?1942) und Kirschner Renate geb. Goldschmidt (23.04.1894–?1942).

Sie starb am ?1942 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Als mittleres Kind der Beamtenfamilie Albert und Renate Kirschner in Würzburg aufgewachsen, besuchte die ab 1930 mt ihren Geschwistern der evangelischen Konfession angehörende Margot Kirschner wohl öffentliche Schulen in der Stadt. Im Juli 1937 zog sie mit ihrer Familie in den Kurort Baden-Baden und wurde im Oktober 1940 mit ihr im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion in das südfranzösische Gurs deportiert. Margot kam von dort mit ihren Angehörigen nach einigen Monaten in das Rivesaltes, ehe sie mit der Mutter und den Geschwistern in ein überwachtes Hotel in Marseille ziehen konnte. De zunehmend verzweifelten Bemühungen der Familie, sich in Sicherheit zu bringen scheiterten; nur der jüngste Sohn Manfred konnte gerettet werden. Margot wurde im Sommer 1942 mit ihren Eltern und ihrer älteren Schwester Ingeborg über Les Milles und Drancy ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. [1016][1003][1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.